Zukunfts-Design am Katapult Future Fest im norwegischen Oslo

erstellt am, 20. Juni, 2018

Unter dem Motto „The Future is Human” fand von 16. – 19. Mai 2018 das Katapult Future Fest in Oslo statt. Auch die a.d.a.m. GmbH war in Person von Berni Mayer (Bereichsleiter Consulting) vertreten und konnte dabei viele neue und aufregende Einblicke über technologische und soziale Implikationen in naher (und ferner) Zukunft erhalten.

Das Katapult Future Fest fand nach 2017 zum zweiten Mal am Hafen von Oslo statt und konnte sich über eine Rekord-Teilnehmerzahl von rund 600 Anwesenden freuen. Die Atmosphäre des KFF könnte man als eine Art Mischung zwischen Burning Man und Slush Festival beschreiben. In lockerer und familiärer Umgebung gibt es Vorträge zu Impact Investing, Artificial Intelligence, AR/VR, Crypto Economics, human Consciousness und Renewable Energy. Zwischen den Präsentationen und Workshops können die Teilnehmer im städtischen Fjord vor Oslo schwimmen, Geschäftsgespräche in der Sauna führen, Meditieren oder lokales skandinavisches Essen an einem der zahlreichen Food-Trucks genießen.

In einer sehr technologie-fokussierten Welt stand bei dieser Konferenz der Mensch im Vordergrund und wie wir Menschen Technologie als „ermöglichendes Instrument“ für eine gute Zukunft nutzen können. Vertreter der größten dänischen Bank Dansk Bank präsentierten ihr neues Impact Department, das sich auf Projekte und Unternehmen im sozialen und ökologischen Bereich fokussiert. Die Bank zeigte im Gespräch mit Berni Mayer ein starkes Interesse am Thema Blockchain und Token-basierten Investments und es wurden gemeinsame Ideen dazu entwickelt. Eine Abgesandte der WU Wien zeigte einen Vortrag mit dem Titel „How to unfuck the world and make money“ und verwies dabei auf den starken Anstieg der Krypto Markt Kapitalisierung seit dem Jahr 2017. Crypto-Economics dienen als (finanzielle) anreiz-basierte Mechanismen, um Verhaltensänderungen von Gruppen und Individuen zu erzielen und können dabei Kollaboration und Zusammenhalt stärken, so die Uni Professorin.

In den verschiedenen Vorträgen wurde klar, dass wir uns in exponentiellen Zeiten befinden, was das Wachstum von digitalen Technologien angeht und es in den nächsten Jahren eine Flut an neuen Daten geben wird, die es gilt sinnvoll zu nutzen. Die Nutzung dieser Daten kann dabei auf dezentraler Ebene mit eigentumsbasierten Identitäten, Content-Creation Rewards und Sharing Modellen basieren, oder in eine eher dystopische von Monopolen und Überwachungsstaaten geprägte Zukunft führen. Die Teilnehmer waren sich einig darüber, dass eine „dezentral orientierte Welt“ durch Grassroots-Bewegungen und Bottom-Up Initiativen entstehen muss und es durch digitale Werkzeuge wie dem Internet, der Blockchain-Technologie und Sozialen Netzwerken noch nie einfacher war eine gesellschaftliche Revolution zu starten.

Durch die Teilnahme am Katapult Future Fest konnte die a.d.a.m. GmbH ihr Netzwerk im skandinavischen Raum weiter ausbauen und wird beim KFF 2019 wieder mit von der Partie sein.